"GARAIO REM greift an" - GARAIO REM

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Montag, 29. März 2021

„GARAIO REM greift an“

Kurz nachdem wir unsere verstärkte Präsenz mit einem neuen Standort in der Romandie bekannt gegeben haben, publizierte der Proptech-Spezialist Heinz Schwyter ein Interview mit unserem CEO David Brodbeck auf der Schweizer News-Plattform der Proptech-Szene. 

Was unterscheidet GARAIO REM vom früheren REM?

Es kommt nicht von ungefähr, dass wir GARAIO REM als neue Softwaregeneration bezeichnen, denn zwischen den beiden Produkten liegen 15 Jahre. Sowohl der technologische Fortschritt aber auch Trends, wie bspw. mobiles Arbeiten, Web-, Cloud- oder Plattformstrategien und die damit verbundenen Erwartungen an das Benutzererlebnis, sind in die Entwicklung von GARAIO REM eingeflossen. Dabei wurde keine einzige Codezeile von REM übernommen, wir sprechen also wirklich von einem Neubau und nicht von einem neuen Anstrich. Gleich geblieben ist jedoch unser Anspruch: Sowohl fachlich wie auch technisch wollen wir unseren Kunden die beste Software für die professionelle Immobilienbewirtschaftung bieten.

Worauf habt ihr bei der Entwicklung besonders Wert gelegt?

Da unsere Software für viele Mitarbeitende einer Immobilienverwaltung das wichtigste Arbeitsinstrument ist, liegt ein wichtiger Fokus auf der Prozessunterstützung. Die täglichen Arbeiten in der Bewirtschaftung und Buchhaltung sollen mit GARAIO REM möglichst effizient und in hoher Qualität erledigt werden können. Daher wurde bei der Entwicklung besonders Wert auf die durchdachte Unterstützung bei Routineprozessen sowie auf eine intuitive Benutzeroberfläche gelegt. Ein Beispiel, was wir unter Prozessunterstützung verstehen und wie unser System mitdenkt, zeigt sich bei der Erstellung eines Mietvertrags: Wenn der Anwender einen Solidarmieter ergänzt, muss er nicht mehr an die dadurch nötige Vertragsklausel denken, diese wird vom System automatisch im Vertrag ergänzt. Dieses «Mitdenken» des Systems schätzen unsere Kunden ausserordentlich, denn der Mitarbeiterwechsel ist im Vergleich zu anderen Branchen tendenziell höher und gerade in diesem Fall kommen die Stärken von GARAIO REM zum Tragen.

Auf der technologischen Seite setzen wir auf zukunftsorientierte, vollständig webbasierte Open Source Technologien, was sich vor allem bei den Betriebsgebühren auszahlt und den TCO (Total Cost of Ownershhip) erheblich reduziert. Zudem wollen wir auch mit einer hohen Release-Fähigkeit punkten, damit unsere Kunden die Gewissheit haben, dass wir unser Produkt stetig weiterentwickeln.

Terreal und REM galten als die ERP-Systeme der grossen Immobilienbewirtschafter. Wie positioniert sich GARAIO REM heute?

Die grösseren Verwaltungen und Eigentümer gehören weiterhin zum «home turf» von GARAIO REM, da wir uns mit der dafür geforderten fachlichen Tiefe differenzieren können. Aufgrund der intuitiven Benutzeroberfläche finden sich jedoch die Anwender erheblich schneller zurecht, als dies bei REM der Fall war. Kombiniert mit einem attraktiven SaaS-Modell sind dies sicher die Hauptgründe, warum wir mit GARAIO REM vermehrt bei kleineren und mittleren Verwaltungen Verkaufserfolge feiern dürfen, beziehungsweise haben wir gerade in diesem Segment eine massiv höhere Nachfrage, als dies bei REM der Fall war.

Gegen 100 Kunden nutzen GARAIO REM? Wie viele Mietobjekte laufen heute über die verschiedenen Systeme?

Heute werden mit Software aus unserem Hause weit über eine Million Mietobjekte verwaltet. Dabei hat GARAIO REM in fast allen Belangen REM überholt, obwohl die ganz grossen Kunden momentan noch REM im Einsatz haben.

GARAIO REM war bisher in der Deutschschweiz und dem Tessin tätig? Nun setzt ihr zum Sprung an in die Westschweiz. Dort hat niemand auf euch gewartet. Weshalb diese Expansion?

Die Aussage, dass in der Westschweiz niemand auf uns gewartet hat, würden wir so nicht unterschreiben. Tatsächlich durften wir in den letzten Jahren bereits einige Kunden aus der Romandie von Bern aus betreuen und die steigende Nachfrage hat uns nun dazu bewogen, noch stärker im Westschweizer Markt aktiv zu werden. Seit Anfang März sind wir deshalb mit einem französischsprachigen Team unterwegs und mit dem Bezug von Büroräumlichkeiten in Lausanne noch näher an den Kunden sowie Partnern in der Westschweiz dran.

Wie geht GARAIO REM mit PropTechs um?

Als innovativer Hersteller einer Immobilienbewirtschaftungs-Software zählen wir uns grundsätzlich selbst zu den PropTechs. Gegenüber den anderen Marktteilnehmern sind wir sehr offen, was auch unsere enge Zusammenarbeit mit diversen PropTechs, wie beispielsweise mit Allthings, aroov, Flatfox oder Smartvisions, untermauert.

Aus Sicht der User Experience und somit der Kundenakzeptanz ist vor allem die nahtlose Integration das entscheidende Element für solche Allianzen und deshalb haben wir die letzten Jahre viel in diesen Bereich (API) investiert.

Einzellösungen werden Plattformen oder Ökosystemen weichen. Wo sieht sich GARAIO REM?

Wie man so schön sagt: mittendrin, statt nur dabei. Wir verfolgen eine konsequente Plattformstrategie und bieten unseren Kunden entlang der Wertschöpfung vom Eigentümer über die Bewirtschaftung bis zum Mieter vermehrt durchgängige Prozesse ohne Medienbruch mit unseren Partnerschaften an.

Im Gegensatz zu anderen Produkten auf dem Markt, welche versuchen, die breiten Anforderungen mehrheitlich mit einem System abzudecken (ERP-Komplettlösung), glauben wir nicht daran, dass es zeitnah eine eierlegende Wollmilchsau geben wird und daher propagieren wir den «Best of Breed» Ansatz. Für Immobilienbewirtschaftungen, welche die Digitalisierung als Erfolgsfaktor sehen, führt unserer Meinung nach der Weg zum Erfolg nur über die genannten Plattformen oder Ökosysteme, wo die besten Lösungen für jeden relevanten Anwendungsbereich optimal zusammenspielen.

Was darf die Immobilienwirtschaft in 2021 von GARAIO REM erwarten?

Wir werden uns ganz bestimmt nicht auf den Lorbeeren ausruhen und unser Ziel stets weiterverfolgen: Der Einsatz unserer Software soll unsere Kunden messbar erfolgreicher machen.

Mit bereits drei geplanten Releases im 2021 dürfen sich unsere Kunden auf viele Erweiterungen freuen. Aber auch im Rahmen unserer Plattformstrategie werden wir zusammen mit unseren Partnern spannende Neuerungen bringen, sei es im Bereich der digitalen Schnittstelle zum Mieter aber auch in Richtung Eigentümer (inklusive Stockwerkeigentümer).

Zum Originalbericht auf proptechnews.ch